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Alarmanlage Preisvergleich: Das kann die Alarmanlage kosten

Die Alarmanlage Kosten für eine kabelgebundene Alarmanlage liegen zwischen 1.500 Euro und 8.000 Euro. Die Möglichkeiten und der Preis sind nach oben allerdings theoretisch offen. Bei der Installation der kabelgebundenen Alarmanlage nimmt der Elektriker dem Kunden die gesamte Arbeit ab. Die Preisspanne ist hier sehr groß, weshalb sich ein Preisvergleich in jedem Fall lohnt. Kein Haus gleicht dem anderen und die Stundensätze variieren von Anbieter zu Anbieter.

Leichter zu installieren und in der Regel günstiger sind Funk Alarmanlagen. Hier können Sie ein kleines, günstiges Basissystem bereits für unter 150 € kriegen. Umfangreichere Systeme können jedoch auch 1.500 € oder mehr kosten. Allerdings haben sie auch einige Nachteile, die wir weiter unten im Text unter Vor- und Nachteile der Alarmanlagentypen näher vorstellen.

Alarmanlage-Preisvergleich

Alarmanlage Kosten: Preise nach Systemtyp

Die Kosten für eine Alarmanlage hängen vor allem davon ab, ob eine einfache Funkanlage, eine professionell installierte Funkalarmanlage oder ein kabelgebundenes System geplant ist. Auch die Anzahl der Fenster, Türen, Bewegungsmelder und Kameras beeinflusst den Endpreis deutlich. Die folgende Übersicht zeigt grobe Richtwerte zur ersten Orientierung.

SystemtypGeeignet fürKosten grob
Einfache Funk­alarmanlageWohnung, kleinere Häuser, Nach­rüstungab ca. 150 €
Professionelle Funk­alarmanlage inkl. InstallationEin­familienhaus, größere Wohnungenab ca. 1.500 €
Kabel­gebundene AlarmanlageNeubau, Sanierung, hoher Sicher­heitsbedarfca. 1.500 – 8.000 €
Alarmanlage mit AufschaltungHaus oder Gewerbe mit Notruf­leitstellezusätzliche monatliche Kosten möglich

Eine Funkalarmanlage ist besonders bei der Nachrüstung beliebt, weil in vielen Fällen keine aufwendige Kabelverlegung nötig ist. Wie sich die Kosten im Detail zusammensetzen können, zeigt die folgende Beispielrechnung.

Beispielrechnung: Funkalarmanlage inkl. Installation

Die Kosten für eine Funkanlage mit mehreren Komponenten und professioneller Installation lassen sich in einzelne Posten unterteilen. Die Werte dienen als grobe Orientierung, da Anzahl, Qualität und Umfang der Komponenten je nach Objekt stark variieren können.

KomponenteKosten
Bedienteil / Schalt­einrichtungca. 150 – 250 €
Alarmzentraleca. 300 – 600 €
Alarmsireneca. 150 – 350 €
Fern­bedienung / Transponderca. 50 – 120 €
Bewegungs­melderab ca. 15 – 100 € pro Stück
Video­kameraab ca. 40 – 250 €
Installations­materialab ca. 30 – 150 €
Installation / Inbetrieb­nahmeab ca. 350 €
Gesamtkosten Funk­alarmanlage inkl. Installationgrob ab ca. 1.500 €

Hinweis: Die Beispielrechnung zeigt eine typische Funkalarmanlage mit professioneller Installation. Je mehr Türen, Fenster, Räume oder Außenbereiche abgesichert werden sollen, desto höher fallen Material- und Installationskosten aus. Laufende Kosten können zusätzlich entstehen, etwa für Wartung, Batteriewechsel, App-Dienste oder eine Aufschaltung auf eine Notrufleitstelle.

Aufbau Alarmanlage

Grundsätzlich besteht eine Einbruchmeldeanlage aus vier Komponenten:

  • 1. Sensoren— Erkennen Veränderungen des Sollwerts:
    • Kamera
    • Bewegungsmelder
    • Glasbruchsensoren
    • Mikrowellensensoren
    • Ultraschallsensoren
  • 2. Alarmzentrale: Ist das eigentliche Herz der Anlage. Hier werden die Signale der Sensoren verarbeitet und der Alarm ausgelöst.
  • 3. Signalgeber: Macht den Einbruchsversuch publik. Dies kann durch akustische oder visuelle Signale geschehen oder ein privater Wachdienst, bzw. die Polizei wird informiert.
  • 4. Schalteinrichtung: Hier kann die Alarmanlage aktiviert und deaktiviert werden.
Alarmanlage-Kosten

Alarmanlage Kostenfaktoren

Die Kosten für Alarmanlagen fallen individuell sehr unterschiedlich aus. Diese Faktoren beeinflussen den Preis:

  • Immobilienart (alleinstehendes Haus / Reihenhaus / Wohnung)
  • Wo liegen Schwachstellen?
  • Alarmanlagen System (Funk / kabelgebundenes System)
  • Der Hersteller der Alarmanlage
  • Umgang des Systems
  • Größe des Hauses
  • Anzahl der Fenster und Türen
  • Gibt es Haustiere?
  • Wer darf die Alarmanlage bedienen?

Bedenken Sie, dass auch eine Alarmanlage regelmäßig gewartet werden sollte. Dabei werden die Sensoren, Batterien, Bewegungsmelder etc. genau unter die Lupe genommen und ggf. ausgebessert. Je nach Umfang und System entstehen hierbei jährliche Kosten in Höhe von 100 bis 500 Euro.

 

Kosten für den Wachdienst

Sie wünschen sich sofortige Unterstützung bei einem Einbruch? Dann können Sie zusätzlich einen Wachdienst beauftragen. Im Alarmfall prüft der Dienst die Meldung, fährt je nach Vereinbarung zum Objekt, begutachtet die Lage und informiert bei Bedarf die Polizei. Je nach Entfernung, Verfügbarkeit und Einsatzlage kann es jedoch zu Verzögerungen kommen, weshalb ein Wachdienst keinen unmittelbaren Schutz vor einem Einbruch garantiert.

Die Kosten für einen Wachdienst setzen sich meist aus mehreren Bestandteilen zusammen: der Aufschaltung auf eine Notruf- und Serviceleitstelle, möglichen Grundgebühren, Einsatz- oder Personalkosten sowie Fahrtkosten für den Interventionsdienst. Die monatlichen Kosten für die Aufschaltung können je nach Objektgröße, Leistungsumfang und Anbieter grob zwischen 10 und 200 € liegen. Zusätzlich kann eine einmalige Einrichtungsgebühr anfallen.

Alarmanlage: Kosten sparen durch Fördergelder

Für Alarmanlagen und andere Maßnahmen zum Einbruchschutz kann unter bestimmten Voraussetzungen eine Förderung infrage kommen. Aktuell ist vor allem der KfW-Kredit „Altersgerecht Umbauen – Kredit 159“ relevant. Gefördert werden damit unter anderem Einbruch- und Überfallmeldeanlagen sowie Gefahrenwarnanlagen und Sicherheitstechnik in Smart-Home-Anwendungen mit Einbruchmeldefunktion. Der Kredit kann bis zu 50.000 € je Wohneinheit betragen.

Wichtig ist, dass die Maßnahme die technischen Mindestanforderungen erfüllt und von einem Fachunternehmen durchgeführt wird. Eigenleistungen sind nicht förderfähig. Außerdem sollte die Förderung vor Kauf, Einbau oder Vertragsabschluss mit dem Finanzierungspartner geklärt werden. Nach dem Einbau kann eine Fachunternehmerbestätigung erforderlich sein.

Der frühere KfW-Zuschuss 455-E sollte nicht mehr als aktive Fördermöglichkeit eingeplant werden. Wer eine Alarmanlage installieren lassen möchte, sollte deshalb vor der Beauftragung prüfen, welche Programme aktuell verfügbar sind und ob die geplante Anlage förderfähig ist. Infraschallanlagen werden von der KfW ausdrücklich nicht gefördert.

Zusätzlich können die Arbeitskosten für die professionelle Installation steuerlich relevant sein: Bei haushaltsnahen Handwerkerleistungen sind in der Regel 20 % der Arbeitskosten, maximal 1.200 € pro Jahr, als Steuerermäßigung möglich. Materialkosten zählen dabei nicht zu den absetzbaren Arbeitskosten.

KfW-Foederung-Alarmanlage
Sicherheitstechnik kann förderfähig sein.

Vor- und Nachteile der Alarmanlagentypen

Wie bereits erwähnt, wird bei Alarmanlagen zwischen kabelgebundenen Alarmanlagen und funkgesteuerten Alarmanlagen unterschieden. Wir stellen Ihnen beide Systeme vor und zeigen die Vor- und Nachteile.

Kabelgebundene Alarmanlage

Die kabelgebundene Alarmanlage ist der Klassiker unter den Alarmanlagen und bietet sich besonders bei Neubauten oder Renovierungen an. Die Komponenten der Alarmanlage, die Zentrale, die Sensoren und auch die Signalgeber, sind mit Kabeln miteinander verbunden. Dies macht die Anlage sehr sicher und auf den Batteriestand muss nicht geachtet werden.

Wichtig: Eine Alarmanlage sollte vor Ort geplant werden. Die Komponenten eines Alarmsystems müssen an die speziellen Verhältnisse am Einsatzort angepasst werden.

Vorteile

  • Kostengünstige Komponenten
  • Sehr große Anzahl integrierbarer Melder
  • Dank Hybridfunktion auch Erweiterung mit Funkkomponenten möglich
  • Störungsresistent
  • Steigert den Wert des Hauses
  • Geringer Wartungsaufwand (kein Batterieaustausch nötig)

Nachteile

  • Aufwendige Installation/Nachrüsten
  • Freiliegende Kabel können durchtrennt werden

Funk Alarmanlagen

Funk Alarmanlagen sind leichter zu installieren und günstiger als kabelgebundene Systeme. Allerdings können Funkanlagen leichter manipuliert werden und erfordern einen höheren Wartungsaufwand. Wenn Sie sich für eine Funk-Alarmanlage entscheiden, sollten Sie darauf achten, dass es sich um eine 2-Wege-Anlage handelt. Hier steht die Alarmzentrale im ständigen Kontakt mit den Sensoren und schlägt Alarm, wenn die Verbindung unterbrochen wird.

Vorteile

  • Kostenersparnis bei der Installation
  • Unkomplizierter Einbau
  • Bei Umzug leicht mitzunehmen
  • Unzugängliche Orte sind erreichbar
  • Weitere Sensoren einfach integrierbar

Nachteile

  • Sind sehr anfällig für Störungen
  • Können von einem professionell ausgestatteten Einbrecher ausgeschaltet werden
  • geringe Funkreichweite, daher eher für kleine Häuser oder Wohnungen geeignet
Alarmanlage-Systeme

IP Alarmanlage

Eine weitere Form der Alarmanlagen ist die IP-Alarmanlage. Hier werden die Signale weder über Funk noch über Kabel gesendet, sondern über das WLAN. Smartphones und Tablet lassen sich leicht in die Anlage intrigieren, was die Steuerung vereinfacht. Mithilfe von Apps und speziellen Programmen können Sie Ihre IP-Alarmanlage auch dann kontrollieren, wenn Sie sich zum Beispiel im Urlaub befinden. Damit sind solche Alarmanlagen perfekt geeignet, wenn Sie in Ihrem Zuhause ein Smart Home nachrüsten.

Vorteile

  • Lässt sich besonders leicht installieren
  • Signale werden auf verschlüsseltem Weg übermittelt
  • Weitere Sensoren einfach integrierbar

Nachteile

  • Sind anfällig für Störungen
  • Benötigen eine konstante Internetverbindung
  • Können von einem professionell ausgestatteten Einbrecher ausgeschaltet werden
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So schützen Sie Ihr Haus

Mit dieses Tipps schützen Sie Ihr Haus vor Einbrechern. Neben einer professionell angebrachten Alarmanlage, können Sie diese Sicherheitsregeln vor einem Einbruch bewahren:

  • Terrassentüren, Haustüren, Fenster, Nebentüren abschließen.
  • Einstiegshilfen wie Leitern, Mauern, Gartenmöbel entfernen.
  • Keinen Schlüssel außerhalb des Hauses deponieren.
  • Zeitschaltuhren für die Lichtsteuerung installieren.
  • Verwenden Sie Bewegungsmelder für die Außenbeleuchtung.
  • Wenn Sie das Haus für längere Zeit verlassen, informieren Sie Ihre Nachbarn.
  • Auch bei kurzer Abwesenheit Alarmanlage einschalten.
  • Verzichten Sie auf Abwesenheitsnotizen auf Anrufbeantwortern oder E-Mails.

Alarmanlage Preisvergleich lohnt sich

Die Zahl der Einbrüche in Deutschland steigt von Jahr zu Jahr an. Mit einer Alarmanlage fühlen Sie sich in den eigenen vier Wänden sicherer und schützen ihr Eigentum. Angebote für Alarmanlagen gibt es viele, Sie sollten aber nicht an der falschen Stelle sparen, denn die Einbrecher lassen sich ebenfalls immer neue Tricks einfallen. Wie Sie sehen, können die Kosten für eine Alarmanlage sehr unterschiedlich ausfallen und werden von vielen Faktoren beeinflusst. Die Empfehlung lautet deswegen, sich Angebote von mehreren Anbietern erstellen zu lassen, um so das für Sie optimale System auswählen zu können

Auf unserem Portal können Sie genau diese Leistung bequem und kostenlos von Zuhause aus nutzen. Geben Sie einfach Ihre Stadt oder Postleitzahl in die Suchmaske ein und fordern Sie kostenlos und unverbindlich Angebote ein, die Alarmanlage Preise der einzelnen Anbieter effektiv miteinander vergleichen zu können. Wählen Sie den geeignetsten Anbieter aus und seien Sie sich sicher, Ihr bestes Angebot erhalten zu haben – mit Ihrem persönlichen Alarmanlagepreisvergleich wissen Sie genau, was Ihre Alarmanlage kosten kann.

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