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Warum Alarmanlagen sich sehr lohnen

Alarmanlagen
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Alarmanlagen schützen Haus und Hof und bescheren Ihnen somit ein deutlich erhöhtes Gefühl von Sicherheit zu Hause oder auch rund ums Gewerbegebäude. Alarmanlagentechnik ist heutzutage sehr ausgefeilt und bietet für nahezu jeden Gebäudetyp die richtigen Alarmanlage. Diese arbeiten mit zahlreichen Arten von Sensoren oder Überwachungstechnologien zusammen, können sowohl akustische als auch optische Alarme auslösen und gleichzeitig auch Sicherheitspersonal alarmieren. Unser 11880.com-Elektriker-Ratgeber stellt Ihnen einige der beliebtesten Alarmsysteme vor und sagt Ihnen, was Alarmanlagen kosten können.

Die Einbruchrate in Deutschland ist in den letzten Jahren tendenziell immer weiter gestiegen. Dabei entstehen durchschnittlich Schäden in Höhe von mehreren Tausend Euro. Geld, das Sie lieber in eine Alarmanlage investieren können und zudem ersparen Sie sich dadurch auch den psychologischen Effekt, den ein Einbruch auf Sie haben kann. Denn es fehlen Ihnen nicht nur Schmuck oder Einrichtungsgegenstände, sondern auch das Gefühl, sich zu Hause sicher zu fühlen.

Alarmanlage selbst montieren

Dieses Gefühl können Sie nicht vermeiden, sondern es ins Gegenteil umfunktionieren, indem Sie selbst eine Alarmanlage anbringen. Das geht mit einfachen, günstigen und trotzdem effektiven Alarmsystemen auch „do it yourself“ und verschafft Ihnen und Ihrer Immobilie Schutz gegen Einbrecher. Solche Alarmanlagen bestehen aus den Meldern, Bedienelementen, Alarmierungs- und Bedienelementen und können je nach Anbieter auch für den fachkundigen Heimwerker zur Selbstinstallation geeignet sein. Entsprechende Günstig-Modelle, die trotzdem effektiv und auch kabellos sein können, gibt es schon ab 150 €.

Darauf bei Alarmanlagen achten

Doch neben dem Preis sind auch weitere Aspekte wichtig. Darauf sollten Sie achten, wenn Sie eine Alarmanlage kaufen:

  • immer zuverlässige Alarmgebung
  • namhafter Qualitätshersteller
  • Vernetzbarkeit
  • lange Batteriehaltbarkeit
  • entspricht den DIN-Normen und VdS-Vorgaben für Schadensverhütung

Welche Alarmanlagen gibt es?

Aber welche Alarmanlagen eignen sich am besten für Ihre Immobilie? Vor allem in Bezug auf die namhaften Hersteller haben Sie schon ein Auswahlkriterium. Hier gehören ABUS, Olympia oder Blaupunkt sicherlich zu den empfehlenswerten Namen, aber es geht auch um den Unterschied der Vernetzungstechnik. Es gibt kabelgebundene und kabellose Alarmanlagen, die natürlich Unterschiede im Aufwand bei der Installation aufweisen. Zudem spielt auch der Einsatzort der Alarmanlagen eine wichtige Rolle. Über die Kosten der unterschiedlichen Systeme können Sie sich in unserem Artikel Alarmanlagen Kosten informieren. 

Alarmanlage für welchen Einsatz?

Hier unterscheidet man zwischen Alarmanlagen, die generell jedes Eindringen in ein Objekt verhindern sollen, die sogenannte Außenhautüberwachung, zwischen Fallen-Alarmanlagen, die erst auslösen, wenn der unbefugte Zutritt bereits stattgefunden hat und den schwerpunktmäßigen Alarmanlagen. Letztere dienen der Überwachung lediglich eines bestimmten Areals. Sie alle eint die Vernetzung über Kabel oder Funk sowie eine Meldezentrale und die regelmäßige Abfrage aller Meldestellen.

Die größten Sicherheitslücken – Hier sollten Sie überwachen:

  • Türen
  • Tore
  • Garagen
  • Fenster
  • Balkone
  • Terrassen

Art des Alarms

Kommt hierbei keine Rückmeldung, kann genauso ein Alarm ausgelöst werden, wie wenn ein Sensor ein unbefugtes Betreten meldet. So ein Alarm kann die klassische Alarmsirene sein, es können aber auch optische Effekte folgen oder ein stiller Alarm ausgelöst werden, der Sicherheitspersonal alarmiert. In Kombination mit Videoüberwachung kann auch automatisch eine Aufzeichnung ausgelöst werden, die den unbefugten Zutritt auf Video festhält. Eine Kombination aus mehreren dieser Alarmkomponenten ist empfehlenswert.

Woraus besteht eine Alarmanlage?

Für welche Art von Alarmanlage Sie sich auch entscheiden, die meisten Systeme bestehen in der Regel aus Sensoren, die mit zentralen Steuerungssystemen kommunizieren. Letztere geben ihre Informationen an eine Überwachungseinheit weiter, in der Regel ein Bildschirm oder bei modernen Alarmanlagen auch an eine Smartphone-App. Viele Alarmanlagen haben zudem auch verschiedene Bedienelemente und/oder eine Fernbedienung im Lieferumfang.

Welche Alarmanlage für Zuhause?

An den typischen Schwachstellen für die Sicherheit Ihres Heims sollten Sie sich generell für eine Alarmanlage zur Außenhautüberwachung entscheiden. So lässt sich vermeiden, dass ein möglicher Einbrecher überhaupt erst in Ihre Privatsphäre eindringen kann. Diese Art der Einbruchsprävention ist bei Privatobjekten die beliebteste und sie setzt auch auf offensichtliche Alarmanlagen-Elemente (Alarmleuchten, Sirenen, Videokameras), die potenziellen Einbruchplänen schon im Vorfeld den Wind aus den Segeln nehmen sollen.

Tipp:

Viele Eindringlinge beginnen schon zu zweifeln, wenn Sie rund ums Haus Leuchten mit Bewegungsmelder angebracht haben. Wie soll man sich einem Haus unbemerkt nähern und in das Objekt eindringen, wenn man dabei von mehreren 400-Watt-Strahlern illuminiert wird?


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